?

Log in

No account? Create an account

temohpab in ariognosis

DAS GÖTTER ELEKTRON


FOLGE 13 - DURCH KREUZ ZUM LICHT Brachet 1999.
Jörg Lanz von Liebenfels und der Ordo Novi Templi.

Die Gedankenwelt des Wiener Ariosophen Jörg Lanz von Liebenfels im Spiegel seiner Schriften.
Betrachtungen über sein Leben und Wirken, den O.N.T. und seine Geschichte, die „Ostara“ und
das „Reich der Blonden“, wie auch über die „Theozoologie“ und das „arische Christentum“. Kritische
Würdigung des Werkes eines der ersten Rufer zum Erwachen unserer Menschenart im
völkisch=okkulten Aufbruch anfang des Jahrhunderts.

EINIGE AUSZÜGE:

DAS GÖTTER ELEKTRON

„Gott hat die beiden Eigenschaften der elektrischen
Strahlen, er belebt und er tötet, er heilt und er macht krank,
- und schleudert Blitzstrahlen“


Die Ergebnisse seiner intensiven Forschungen auf dem Gebiete alter Schriften und Überlieferungen in den Jahren um die Jahrhundertwende veröffentlicht er in seinem 1904 erschienenen Hauptwerk „Theozoologie oder die Kunde von den Sodoms-Afflingen und dem Götter-Elektron“. Es ist dies nicht nur eine erweiterte Ausarbeitung der Gedanken, die er kurz zuvor in einem längeren Artikel „Anthropozoon biblicum“, erschienen in der „Vierteljahresschrift für Bibelkunde“, erstmals dargelegt hatte, sondern bildet gewissermaßen auch die Grundlage für all seine späteren Gedanken und Schriften.

In dieser „Theozoologie“ beschreibt Lanz von Liebenfels den Ursprung des Menschen und die Herkunft der Götter, als ältere Stammform des Menschengeschlechtes, sowie den Sündenfall - die Vermischung der Gottwesen/ „Theozoa“ mit den „Dämonozoa“, den biologischen Ungetümen der Urzeit, - und den dadurch verursachten Niedergang der Menschheit bis heute.

Dieses längst vergessene Wissen hat sich Lanz zufolge in den Schriften und Überlieferungen der Alten, insbesondere in der Bibel, in verschlüsselter Form erhalten. Demnach sei jedes Bibelwort mit einem dreifachen Sinn versehen: einem rassengeschichtlichen, einem rassenmoralischen und einem rassenmythischen. Diese Überlieferungen glaubt Lanz entschlüsselt zu haben und durch seine Überlegungen auf der Grundlage der Archäologie, Anthropologie, Zoologie, Physik und okkulter Wissenschaften bestätigt zu sehen. Die um die Jahrhundertwende gemachten Entdeckungen hinsichtlich elektrischer Strahlen und der Radioaktivität, sowie die in diesem Zusammenhang aufkommende „elektrische Theologie“ (Gott als elektrische Urquelle allen Lebens) beeinflußten ihn bei der Konzeption seiner Ideen ebenfalls merklich.

„Die Elektrizität ist die „Offenbarung“ und die „Begeisterung“ (Inspiration). Was wir mit dem Auge der Wissenschaft mühsam und nur im Spiegel sehen, das sahen die Alten durch ein anderes Gesicht. (...) Die göttliche Elektrizität hat sie ihnen vermittelt! Die Götter waren aber nicht nur lebendige elektrische Empfangsstationen, sondern auch elektrische Kraft- und Sendestationen.(...) Und fragt man mich nun, was ich unter der Gottheit verstehe, so sage ich: Ich verstehe darunter die Lebewesen der ultravioletten und ultraroten Kräfte und Welten. Sie sind in der Vorzeit leibhaftig und in voller Reinheit herumgegangen. Heute leben sie fort in den Menschen. Die Götter schlummern in den verafften Menschenleibern, es kommt aber der Tag, da sie wieder erstehen. Elektrisch waren wir, elektrisch werden wir werden, elektrisch und göttlich sein, ist eins! Durch das elektrische Auge waren die Vormenschen allwissend, durch ihre elektrische Kraft allmächtig. Der Allwissende, der Allmächtige, er hat das Recht, sich Gott zu nennen!“
Lanz von Liebenfels:
Theozoologie/Theognosis - Die Kenntnis von Gott




Anhand alter Schriften und Überlieferungen beschreibt er Wesen und Organisation der „Theozoa“ bzw. „Elektrozoa“: elektrisch bestimmte Gotteswesen, die den Vorfahren des arisch-heldischen Menschen materialisiert, gezeugt, gezüchtet, erzogen und vergeistigt haben. Diese Ur-Ahnen stammten körperlich, geistig und dem Blute nach direkt von den Göttern ab, und waren gleich diesen ebenfalls „elektrisch“ organisiert, d.h. ständig Strahlungen aussendende und empfangende bioelektrische Lebensformen. Es waren Gottmenschen und Halbgötter, die mit elektrischen Organen wie dem „Jupiter- oder Jovialgehirn“, dem „Kraftgürtel“ und dem „III.Auge“ ausgestattet waren und im ewigen, kosmisch bedingten Kampfe mit den biologischen Ur- und Unterweltdämonen standen.
Die Versuchung für diese Gottmenschen bestand allerdings gerade in der Faszination der Vermischung mit den tierischen Rassen, der sie letzten Endes erlagen, als „Eva“ den „Sündenfall“ auslöste, indem sie sich der Sodomie hingab und sich - so Lanz - mit „Satan“ - dem „Tier(menschen) - vermischte.
Das Ergebnis war die Heraufzucht des „Untens“ und der Niedergang des „Obens“, eine bis heute anhaltende Vergroblichung der (bioelektrischen) Sinne setzte ein- die „Götter“ verloren ihre göttliche Eigenschaften und gerieten immer mehr in die Bedrängnis der nunmehr hochgekreuzten „intelligenten Bestien“ der Dämonozoa. So entstanden im Laufe der Zeiten die verschieden entwickelten Menschenrassen, deren gesamte Geschichte somit die kosmische Auseinandersetzung des hellen und des dunklen Prinzips darstellt: Der Widerstreit der göttlichen Blutsteile gegen die tierisch-dämonischen - der alte Kampf der Söhne des Lichts gegen die Kinder der Nacht.
So wurde Jesus „ans Kreuz geschlagen“ - Der Gottmensch ging durch die „Kreuzung“ mit dem „Tiermenschen“ zu Grunde, - er erlitt den „Kreuztod“. Ein Gleichnis wie es Lanz sehr häufig verwendete, wobei er den „Jesus“ - oder nach der gotischen Bibelübersetzung des Ulfilas auch „Frauja“ = Herr - ebenfalls allegorisch für den Gott des Lichts, der Schönheit und der artreinen Minne setzte und mit Froh, Apollo und Baldur, dem gemordeten Gott, der im neuen Zeitalter nach der Götterdämmerung wiederkehren wird, gleichsetzte. Eine ähnliche Sichtweise findet sich in den wiligut’schen Überlieferungen hinsichtlich der „Steinkinder“ und „Lichtkinder“, wie auch in der Balder-Krestos Mythe. (Verschiedentlich ist hinsichtlich Karl Maria Wiligut alias „Weisthor“ die Rede von einer Ordensmitgliedschaft im O.N.T., die sich aber nicht nachweisen läßt. Es bestanden zwar einige Kontakte zu Neutemplern (z.B. Th.Czepl), aber ob er Liebenfels persönlich kannte, geschweige denn Mitglied in dessen Orden wurde erscheint fraglich. Dennoch gibt es einige bemerkenswerte Parallelen.)

Alles Leid der heutigen Menschheit läßt sich Lanz zufolge auf diesen durch Vermischung ausgelösten Abfall von der Göttlichkeit zurückführen. Mit flammenden Worten verkündet er in seinem Hauptwerk:

„Suchen wir die ,höllischen Feuer’ nirgends anderswo, denn in uns.Die ganze Menschheit (...) stirbt heute den Sodomstod, sie ertrinkt im Mischkrug der babylonischen Krebse, die ihr das Mark aus den Knochen und das Hirn aus den Schädeln geschlürft haben (...) Unsere Leiber sind vergrindet, trotz aller Seifen, verudumt, verpagutet und verbaziatet. Nie war das Leben der Menschen trotz aller technischen Errungenschaften so armselig wie heute. Teuflische Menschenbestien drücken von oben, schlachten gewissenlos Millionen Menschen in mörderischen Kriegen, die zur Bereicherung ihres persönlichen Geldbeutels geführt werden. Wilde Menschenbestien rütteln von unten her an den festen Säulen der Kultur. Die Menschheit ist faul wie Lazarus und strömt schon den Gestank des Sodomstodes aus. Was wollt ihr da noch eine Hölle im Jenseits! Ist die, in der wir leben, und die in uns brennt, nicht schauerlich genug?“
Lanz von Liebenfels:
Theozoologie/Ekklesia - Die Götter-Gemeinde.


Doch: Die Götter leben fort in den Menschen, sie „schlummern in den verafften Menschenleibern“ , und noch sind - wenn auch nur verkümmert - Erinnerungen an die ehemalig göttlich-elektrische Organisation der Menschen vorhanden. Lanz benennt einige auf Strahlung reagierende Organe und Sekretdrüsen, die noch über eine form- und körperbildende Funktion verfügen und insbesondere bei medial begabten Menschen, d.h. bei Empfängern und Sendern höherer Schwingungen und Empfindungen noch weiter ausgebildet sind. Im sympathischen Nervensystem erblickte er ein Überbleibsel des „Jovialgehirns“, das in Urtagen noch weit entwickelter war, und allmählich zugunsten des „Merkurialgehirns“ in der Schädelkapsel zurücktrat und sich zurückentwickelte, um heute „nur“ noch unterbewußt-körpererhaltende Aufgaben mittels elektrischer Energien zu bewältigen. In diesem „Jovialgehirn“, dem „Sonnengeflecht“ und der Zirpeldrüse sah er die Organe angelegt, die die Verbindung zum göttlichen Urgrund und zu Gott selbst ermöglichten, und die durch „Selbstodisierungsübungen“ wieder aktivierbar seien.

„Von den Ionen bis zu den größten Sonnen- und Milchsternensystemen ist alles von einer geistigen Ur-Kraft belebt, von einer Ur-Kraft, die in jeder Beziehung zielstrebig und intelligent ist... In wem aber diese Kraft zum Selbst-Bewußt-Sein erwacht, der hat das himmlische Thule gefunden, jene glückhafte Insel des Lebens, auf der die göttliche Minne und Treue, auf der das Leben niemals vergehen kann! ...Diese Sonnenhelden des heiligen Gral sind „mit Feuer getauft“....“
Frodi Ingolfson Wehrmann


Vor dem Hintergrund seiner Philosophie der Allbeseelung bildet nun das Götter Elektron die panpsychische Urenergie, die alles durchdringt, alles bedingt und beim höheren Menschen zu Bewußtsein gelangen und somit auch konkret nutzbar gemacht werden kann. Alle Energien wie die chemischen Kräfte, Lichtkräfte, Schwerkraft, elektrische, magnetische und mechanische Energien sind somit nur Ableitungen und Erscheinungsformen des Ur-Geistes, der „alldurchdringenden Ur-Schwingung“ - eben des Götter Elektrons.

„Nach unserer Auffassung ist alles Körperliche, Materielle nur Schwingung, Energie, nicht wesentlich, sondern nur quantitiv von der Seelenkraft oder Od-Kraft verschieden. (...) Was hindert uns, nachdem wir Energetiker sind und an eine Materie überhaupt nicht glauben, sondern nur an eine Energie, diese Elektronen mit Od-Kraft, Lebenskraft, Seele oder wie man diese Energie nennen will, zu identifizieren. Im Grunde handelt es sich ja doch nur um Worte für ein und dieselbe Sache“
Ostara 74 - Rassenmetaphysik


„Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigen Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es aber im gesamten Weltall weder eine intelligente noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewußten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. .... so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrhunderte genannt haben: Gott.“
Max Planck


Damit hat er nicht zuletzt auch ein energetisches Konzept entworfen, das erstaunliche Übereinstimmungen mit dem Reichenbach’schen „Od“, der Strahlenlehre Frenzolf Schmidts, der Orgonomie Wilhelm Reichs aber auch mit dem sagenumwobenen „Vril“ aufweist, und eine der interessantesten und wertvollsten Aspekte seiner Arbeit darstellt. Ja es erfolgt mit dieser Elektrotheologie gewissermaßen sogar der Brückenschlag in den heute wieder aktuellen Bereich der „Freien Energie“.

In der Wiedererweckung der in uns schlummernden göttlichen Urschwingung durch mystische Übungen (Schlangenfeuer/Chakrenarbeit) - dem mystischen Wiederfinden „Gottes in uns selbst“ und der „Rassenentmischung“, wie er sie auch in mehreren Ostara-Heften darlegte, sieht Lanz den Ausweg aus eben diesen „höllischen Feuern“ unserer Zeit und kündigt die „Wiederkehr Gottes“ wie auch das Wiedererstehen der „unsterblichen Götterkirche“ durch erneute Reinzucht des göttlichen Blutes und Geistes im nächsten Jahrtausend an.

Ingraban



Comments

August 2014

S M T W T F S
     12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31      
Powered by LiveJournal.com